2.Tag
Pioniertechnik und Sport
Am zweiten Tag wurden wir von einem hungrigen Höhlenmenschen geweckt. Dieser wollte von uns Essen stibitzen, doch nachdem wir zu lange brauchten, um ihm welches zu beschaffen, verliess er uns und ging leer aus. Wir liessen uns jedoch von diesem Vorfall nicht verunsichern und machten mit unserem Programm weiter.
Pioniertechnik stand auf dem Plan, damit wir lernen konnten, unserem Stamm zu helfen, wenn wir in einer brenzligen Situation sind. Wir konnten viel über Erste Hilfe, Knoten und Karten lernen. Da dieses viele Lernen hungrig machte, beschenkte uns unsere Küche mit Mammut und einer garantiert NICHT giftigen Beerensauce – passend zu unserem Besucher aus der Steinzeit.
Nach der superleckeren Stärkung besuchte uns der Höhlenmensch noch einmal. Glücklicherweise besitzen wir einen Leiter, welcher die Höhlenmenschensprache beherrscht. Mithilfe unseres Dolmetschers konnten wir nun übersetzen, was er uns zu erklären versuchte. Da der Höhlenmensch meinte, dass unsere Geschicklichkeit und Treffsicherheit noch nicht ganz vorhanden seien, übten wir diese mit einem kleinen Wettkampf zwischen vier Gruppen. Die gelbe Gruppe konnte diesen für sich entscheiden.
Natürlich mussten wir nach diesem etwas anstrengenden, aber doch amüsanten Nachmittag unseren Magen mit einem leckeren Chili con Carne füllen.
Nach einem intensiven Kartenspielabend liessen wir den Tag mit einer unserer berüchtigten Zahnputzpartys ausklingen – zumindest war dies der Plan. Denn bei einem Blick aus dem Fenster fielen uns seltsame Gestalten auf. Sie wollten sich uns vorstellen und zögernd nahmen wir ihr Angebot an. Zuerst schien es, als seien sie ganz lieb. Sie stellten sich vor und erzählten von ihrer Liebe zu Knäckebrot und der Farbe Grau.
Doch schnell wurde die Lage angespannter, beispielsweise als ihre Anführerin Lady Grey uns dazu nötigen wollte, ihre Füsse zu küssen. Endgültig eskalierte die Situation jedoch, als sie eine unserer geschätzten Leiterinnen entführten. Glücklicherweise konnten wir sie wieder zu uns zurückholen und mit einer grauen Fahne unseren Lagerplatz vor den bösen Grauen beschützen.
Nach dem ganzen Tumult konnten wir dann doch noch ins langersehnte Bettchen und unseren Schönheitsschlaf nachholen – doch nicht für lange …










